Neuer Außenstand

Heute war es kalt und regnerisch, zT Graupelschauer. Die Bienen hatten heute Urlaub, und ich nuzte die Gelegenheit, zwei Völker auf einen neuen Stand am Waldrand zu verfrachten. Der Stand besteht aus einer Palette, einigen Mauersteinen zum Unterlegen und Horizontieren der Palette. Auf ihr stehen die beiden Völker Nr. 16 und 17, beide in 8er Beuten mit 2 Zargen. Honigräume noch nicht aufgesetzt.

V16 ist ein Ableger von V9
V17 ist ein Ableger von V11

V9 und V11 waren beide einigermaßen varroatolerant.
V9 stammt von V4 (Niederbrombach) ab; V11 von V7 und dieses von V2 (Eisen).

Der neue Standort ist günstig gelegen, da windgeschützt, Flugloch nach Süden, zeitweise in der Sonne, in mittlerer Höhe zwischen Tal und Berg, und in der Nähe sind viele Rapsfelder, Blumenwiesen und Wald.

Ich habe nun 5 Standplätze:

1. Garten (12 Völker – 1,2,4,9,10,11,12,14,18,19,20,21) 419 m NN
2. Eichenwald (2 Völker – 7 und 8 ) 492 m NN
3. Kiefernwald (2 Völker – 3 und 5) 495 m NN
4. Dornhecken (2 Völker – 6 und 15) 460 m NN
5. Tannenschonung (2 Völker – 16 und 17) 425 m NN

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Pollen über Pollen

Das anhaltend schöne Wetter hatte eine ergiebige Hasel- und Weidenpollenversorgung der Völker gebracht. Auch Honig wurde bereits recht viel eingetragen und mein Nachfragen bei Imkerkollegen ergab, dass Weide auch Nektar bring. Das wusste ich bisher nicht.

Die zweizargig überwinterten Völker – 4 Stück – mussten um eine 3. Zarge erweitert werden; die einzargig überwinterten bis auf 3 Ausnahmen auf 2 Zargen. Die Bruträume waren komplett verhonigt und verpollt, sodass nicht genug Platz zum Stiften übrig war. Ergo war die BR-Erweiterung nötig.

Vor ein paar Wochen schon hatte ich die meisten vollen Futterwaben entnehmen können, da genug frischer Nektar eingetragen war. Die Leerwaben, mit denen ich sie ersetzt hatte, waren allesamt mit Brut und Futter gefüllt.

Dies scheint ein Ausnahmejahr zu sein. Alles blüht früher als sonst und das Wetter lässt  viele Sammelflüge zu. Die Weidenblüte geht langsam zu Ende, aber schon blühen der erste Löwenzahn, (Zier-) Kirschen und der Bergahorn.

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Weidenblüte

Seit gestern blüht die Weide. Die Bienen bringen jede Menge gelben Pollen mit nach Hause.

Gestern hatte ich zwei Völker (Nr. 2 und 12) von Trogbeuten in normale Beuten umgesetzt, da sich die Trogbeuten nicht bewährt haben (geringe Honigernte). Beide Völker hatten schon recht viel Brut in allen Entwicklungsstadien. Morgen muss ich noch einen Beutenboden bauen für Volk 15, das noch in einem (zum 12-Waben-Kasten umgebauten) Ablegerkasten sitzt.

Volk 4 und v 20 sind arg zurück, was Volksstärke anlangt. Aber da sie Pollen eintragen, vermute ich, dass sie ene Kö haben. Falls es noch etwas wärmer wird, werde ich sie die nächsten Tage mal auf Weiselrichtigkeit prüfen.

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Erster „Sommertag“

Heute war es wolkenlos bei über 20 Grad. Die Bienen trugen reichlich Pollen ein. Ich baute zwei neue Beuten und ersetzte mit ihnen zwei Trogbeuten, die ich ausrangierte und fortan als Wabenspeicher nutze. Auch das gestern gerettete Minivolk Nr. 20 sammelte Pollen.

Morgen werde ich nachschauen, ob die Weisel von V 20 noch lebt.

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Rettung eines Minivolkes

Heute war sonniges, recht warmes Wetter. Alle Bienen flogen aus – nur bei einem Volk  (V20) herrschte Totenstille am Flugloch. Ich schaute nach und fand nur etwa 150 Bienen, eine geschrumpfte Königin, keine Brut (die wäre sowieso erfroren), viel Futter. Das Völkchen, in dessen Behausung im Februar eine Maus eingedrungen war und viel Schaden angerichtet hatte, war so sehr geschwächt, dass es die nächsten Tage nicht überleben würde.

Ein Nachbarvolk (V8) 5 m weiter, war hingegen sehr stark, da Volk 13 unmittelbar nebenan (wahrscheinlich bereits im Herbst) seine Behausung aufgegeben und zum Volk 8 umgezogen war. Dieses Volk saß nun auf 2 Brutzargen und einer bis zum Rand vollen Futterzarge.

Ich kam nun auf die Idee, diesem Volk 3 Waben mit Bienen (aber ohne Kö) zu entnehmen und dem Volk 20 zu geben. Damit die neuen Bienen die Königin von V20 nicht umbringen, sperrte ich sie um 15.15 Uhr in einen Zusetzkäfig und steckte den diesen unter eine nur halb ausgebaute Wabe mitten im verstärkten Völkchen.

Um 17.45 Uhr – es war bereits kühl und dämmrig im Wald, befreite ich die Kö aus dem Käfig, da ich fürchtete, sie könne ihrer Randlage wegen erfrieren. Die Bienen saßen schon schön eng auf 3 Waben. Das sollte reichen.

Ich hoffe, das Volk 20 gerettet zu haben. Es wäre natürlich nicht schön, wenn ich jetzt aus Versehen dem Volk 8 die Königin entwendet hätte, aber ich hatte die umgehängten Waben sorgfältig nach der Kö abgesucht und nichts gefunden.

Ich habe den Rettungsversuch unternommen, weil das Volk nicht durch Milben, sondern durch meine Unachtsamkeit geschwächt worden war. Das Mäusegitter war zu früh entfernt worden.

Nachtrag: Heute, am nächsten Tag, habe ich das Volk um 1 km in unseren Garten transportiert, da ich fürchte, bei erneutem Flugwetter können zu viele Bienen in ehemaliges Volk zurückkehren.

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Frühling!

Heute schien wieder die Sonne und die Bienen flogen bei 10 Grad. Von 21 eingewinteten Völkern leben noch 20 – Volk 13 war bereits im Spätherbst in V8 umgezogen, vermutlich weil meine Varroarettungsversuche zu stressig für die armen Bienen waren.
Der letzte Schnee taute gestern weg.

Es blühen erste Krokusse an geschützten Stellen; die gelben Winterlinge blühen. Von Schneeglöckchen sieht man erst etwas Grün.

Die Überraschung war groß, als ich doch tatsächlich Bienen sah, die mit grauen Pollenhöschen von ihren ersten Sammelflügen zurückkamen. Es kann sich eigentlich nur um Haselpollen handeln. Die Weide blüht noch nicht.

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Hallo Welt!

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